Selbsthilfegruppe Morbus Sudeck Meißen
 

Krankheitsbild und krankheitsauslösende Faktoren

Morbus Sudeck ist eine folgenschwere Erkrankung des Bewegungsapparates, die vorwiegend an den Händen und Füßen nachfolgend zu Verletzungen auftritt, insbesondere nach Knochenbrüchen, Verstauchungen, Weichteilverletzungen oder Operationen an diesen Körperteilen.
Auffallend häufig entsteht sie nach Handgelenkverletzungen an der geschädigten Hand.
Auch andere Bereiche der Arme und Beine können betroffen sein z.B. Ellenbogen, Schulter, Knie oder Hüfte.
Morbus Sudeck beginnt mit einer Entzündung, die meist sehr schmerzhaft ist. Sie zeigt sich nach der medizinischen Versorgung der Verletzung zu Beginn des Heilungsprozesses, manchmal jedoch auch erst, nachdem die chirurgischen Behandlungen weitgehend abgeschlossen und die Wunden schon fast verheilt sind.
Oft wird Morbus Sudeck erst spät erkannt und manchmal unterschätzt.
Die Patienten werden leider zu häufig als überempfindlich eingeschätzt, die ihre Beschwerden besonders intensiv erfinden. Nach derartiger Beurteilung verzögert sich meist der Beginn einer gezielten Behandlung. Dabei ist besonders wichtig zu wissen, dass die Aussicht auf Heilung umso größer ist, je früher die spezielle Behandlung beginnt.
 

Andere gebräuchliche Krankheitsbezeichnungen

Neben Morbus Sudeck wird die Krankheit bezeichnet als
  • Sympathische Reflexdystrophie
  • Sudeck'sche Dystrophie
  • Sudeck-Syndrom
  • Algodystrophie
  • Sudeck-Osteodystrophie
  • Neurodystrophie